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Prostalm über Teufelsgasse  (Höhe: 1250m)

Abenteuerliche Schluchtenwanderung für kleine Bergfexen

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 Lochner Horn, Wandberg, Brennkopf
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 Schneeschuh Scheibenkogel

Region: (östliches) Kaisergebirge (>> Alpenvereins-Jahrbuch Berg '84)
Charakter: Familienwanderung
Ausgangspunkt: Gasteig, Hinterberg (Höhe 980m, GPS: N47 34.298 E12 25.651)
Gehzeit: 2:45 Stunden
  Aufstieg: Abzweig Teufelsgasse 45 Minuten, Prostalm 1:15 Stunden
Abstieg: Parkplatz Hinterberg 45-50 Minuten
Gesamtdauer inkl. Pausen: 3:35 Stunden
Höhenunterschied: 375m
Einkehrmöglichkeit: Prostalm (Höhe: 1190m, bewirtschaftet während der Almsaison)
Beschreibung:
Teufelsgasse-Hölle
Abstieg in die Hölle
Oft findet man neue interessante Wanderung in Büchern, Zeitschriften oder als Beschreibung im World Wide Web. Doch diesmal beeindruckte mich ein TV-Beitrag des BR, um dort gleich eine Familienwanderung zu unternehmen. Über Niederndorf, Kössen und Gschwendt erreichten wir unseren Ausgangspunkt in Hinterberg. Überraschend viele Besucher suchten ebenfalls einen Parkplatz, wobei wir nach Anfrage im nahen Bauerhof, dann bei einer Scheune parken durften. Zu sechst wanderten wir zuerst die serpentinenreiche Straße hoch. Für unsere kleinen Wanderer war die Straße eher etwas mühsam, was sich bald beim Schild "Teufelsgasse" änderte. An der Aussichtsbank machten wir noch kurz eine Verschnaufpause, dann ging es zwischen den Felsen weiter. Nach einer Treppe entdeckten wir einen Platz mit seltsam zusammengestellten Holzhaufen, die so manchen Teufelsfiguren ähneln. Wer die wohl erbaut hat? Wir wanderten durch die verwunschene Schlucht mit den immer höher werdenden Felswänden weiter und erreichten am höchsten Punkt unserer Wanderung die Hölle (1250m). Fast jedes Loch wurde dabei neugierig untersucht, vielleicht sind doch irgendwo die Spuren vom Teufel zu finden. Danach wurde der Durchgang zwischen den Felsenwänden schmäler und zunehmend verwinkelter und schlussendlich schlängelten wir uns in einem Spalt, der mit einer Holzleiter versehenen ist, durch. Nach dem Durchstieg ging es linksseitig weiter, wobei wir zwischendurch zu einem rechtsseitigen Aussichtsplatz abzweigten. An diesem machten wir eine viertelstündige Rast und genossen von dort die herrliche Aussicht auf die Kitzbüheler Alpen, die Loferer Steinberge und die Reiteralpe. Danach ging es entlang den Stromleitungspfosten direkt zur Prostalm hinauf. Fast einstimmig entschieden wir, den Gipfelanstieg bleiben zulassen und machten auf der sonnigen Terrasse die nächste Rast. Etwa 30 Minuten später ging es auf der Straße zur Marcheralm und zum Ausgangspunkt in Hinterberg zurück.

Fazit. Jeder war von dieser schönen Schluchtenwanderung begeistert und fand dieses Abenteuer überaus sehr abwechslungsreich.

   Bilder zur Wanderung (3/3/2)

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