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Drachenwand Klettersteig  (Höhe: 1060m)

Kleiner Nervenkitzel über'n Mondsee

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 Faistenauer Schafberg
 Schafberg
 Hoher Zinken, Osterhorn

Region: Salzkammergutberge
Charakter: Mittelschwerer Klettersteig mit Schwierigkeitgrad (B/C) und einigen Passagen mit D
Ausgangspunkt: St. Lorenz, Buchlehen (Höhe 480m, GPS: N47 49.121 E13 21.366)
Gehzeit: 3:30 Stunden
  Aufstieg: Anseilplatz/Einstieg Klettersteig 30 Minuten, Drachenwandgipfel 1:45 Stunden
Abstieg: Gasthof Drachenwand 1:15 Stunden
Gesamtdauer inkl. Pausen: 5:00 Stunden
Höhenunterschied: 632m
Einkehrmöglichkeit: Restaurant Gasthof Drachenwand (Homepage: www.drachenwand.at)
Beschreibung:
Drachenwandgipfel
Drachenwandgipfel 1060m
hinten der markante Schafberg
Beeindruckt von den vielen Berichten des Drachenwand-Klettersteigs in den verschiedenen Bergzeitschriften ging es im Frühjahr 2011 nach Mondsee, genauer zu unseren Ausgangspunkt in Sankt Lorenz / Buchlehen. Vom Parkplatz aus konnten wir das Drachenauge in der Wand gut ausmachen. Wir machten uns bei etwas frischen Temperaturen und bei leichter Bewölkung zum Klettersteigeinstieg auf. An der Theklakapelle vor, erreichten wir nach 30 Minuten Wanderung den Anseilplatz (Höhe 640m). Nachdem wir uns mit Klettersteigset und Helm "ausgestattet" hatten, ging es die leicht schräg an der Felsenwand (1) befestige Leiter hoch, sodann weiter im Schwierigkeitsgrad B/C zum Gamserlgarten (5) hoch. Bei einer Trinkpause genossen wir den ersten Blick auf den Mondsee. Weiter in der Felswand mit Schwierigkeitsgrad B/C und einer kleinen luftigen Passage (13) mit D kamen wir an einer grünen Rettungstonne an, wo wir zur Hängebrücke abzweigten. Wir überquerten die gut befestigte Brücke (Länge 25m) mit den vielen Werbetafeln zügig. Zwischen den Brettern blickte man gut 250 Meter in Tiefe, was unseren Adrenalinspiegel im Körger ansteigen lies. Nach Querung einer weiteren luftigen Passage (Sektor 15, Schwierigkeit D), die mit einigen dicken Stahlstiften versehen ist, ging es zum Zackengrat (16) und zum Klettersteigbuch (19) hoch. Bei einer kurzen Verschnaufpause und einigen Fotos machten wir um kurz darauf zum nahen Gipfelkreuz hoch, wo wir uns zu Klettersteiggehern aus Passau und Simbach gesellten. Wir verstauten Klettersteigset und Helm wieder in unseren Rucksäcken und machten uns nach 20 Minuten Rast zum Abstieg, der zuerst in vielen Serpentinen zum Drachenschlund führt, wo wir auf die Hängebrücke zurückblicken konnten. Sodann etwa 80 Höhenmeter Gegenaustieg - auch die Rache des Drachen genannt, ging es danach auf einem seilversicherten und mit einigen Treppenleitern versehenen Wandsteig zur Theklakapelle abwärts. Kurz danach am Gasthof Drachenwand angekommen, machten wir uns zur Einkehr und genossen auf der Terrasse das ausgezeichnete Essen.

Insgesamt ein anspruchsvoller Klettersteig mit etlichen Ausblicken, der mit Überqueren der Hängebrücke sein besonders Highlight hat.

   Bilder zur Wanderung (3/3/3/3/3)

GPX-File

weitere Infos im Internet:
www.drachenwand-klettersteig.at
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