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Hasenöhrl  (Höhe: 3257m)

l'Orecchia di Lepre  (it.)

3000er im östlichen Ortlergebiet

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 Felixer Weiher

Region: Ortleralpen
Charakter: Anspruchsvolle, hochalpine Bergwanderung, Seilsicherung bei der Blauen Schneid
Ausgangspunkt: Kuppelwieser Alm (Höhe 1970m, GPS: N46 33.201 E10 54.126)
Gehzeit: 6:45 Stunden
  Aufstieg: Latscher Joch 1:15 Stunden, Blaue Schneid 1:30 Stunden, Hasenöhrl 1:00 Stunde
Abstieg: Arzkarsee 2:15 Stunden, Kuppelwieser Alm 45 Minuten
Gesamtdauer inkl. Pausen: 8:00 Stunden
Höhenunterschied: 1375m
Einkehrmöglichkeit: Kuppelwieser Alm (Info: www.ultental-valdultimo.com)
Beschreibung:
Hasenöhrl
Hasenöhrl 3257m
Unseren Ausgangspunkt Kuppelwieser Alm (1970m) erreichten wir vom Ultental aus auf einer serpentinenreichen Straße, die nach der Jausenstation Steinrast manchmal sehr holprig war. Früh morgens standen für uns noch genügend Parkplätze zur Auswahl. Zuerst ging es auf der Schotterstraße, der Wegbeschilderung "Hasenohr" und "Arzkarsee" hoch. Danach ein Steig links aufwärts und wieder kurz der Straße (11B) hoch. Nach zwei Kehren (Höhe 2200m) zweigten wir rechts zum Latscher Joch ab. Wir folgten den Weg (11A) entlang eines Bachlaufs gut 45 Minuten aufwärts und kamen an den Resten eines ursprünglich 2500 m langen Jochwaals an, den die Tarscher 1865 erbaut hatten. Dort genossen wir bei einer kurzen Verschnaufpause einen ersten Blick auf das Vinschgau und auf die dahinter liegenden ötztaler Alpen. Weitere Wanderer, die von der Latscheralm kamen, gesellten sich uns hinzu. Zusammen ging es weiter auf Weg Nr. 2 zu einem Aussichtsplatz hoch, wo wir auf den Arzkarstausee blickten. Wir folgten weiter den markierten Weg, der zunehmend hochalpiner wurde. Bei einem 3m großen Steinmann (Wintersattel, Höhe 2790m) stecken wir vor einem steilen Felsgelände die Wanderstöcke in unsere Rucksäcke. Schaute man von dort leicht links, war der Gipfel der Hasenöhrl gut auszumachen. Wir wanderten weiter zur Blauen Schneid hoch, den Gratverlauf zwischen Kuppelwieser Ferner und Hasenohrferner. Einige ausgesetzte Stellen sind mit Stahlseil und Ketten gesichert. Des öfteren gab es somit einiges zwischen den großen Felsen zu kraxeln, was manches unserer Kraft raubte. Bei jedem kurzen Halt schnaufen wir nach Luft, die je weiter wir nach oben stiegen immer dünner wurde. Nach einem Schneefeld erreichen wir nach gut 3:45 Stunden den Gipfel des Hasenöhrls. Wir genossen von dort lange den herrlichen Fernblick auf das Ortlergebiet, im Süden auf die Brenta und in Norden auf die Gletscher der ötztaler Alpen. Nachdem wir viele Fotos von der fantastischen Gipfelpanorama gemacht hatten, ging es auf selben Weg erstmal zurück. An der Schotterstraße wieder angekommen, machen wir uns noch zum Arzkar-Stausee auf (11A). Nach etwa 20 Minuten leichten Aufstieg auf der Straße kamen wir am Staudamm an. Wir überquerten den Damm und folgten den markierten Weg abwärts. Leider kamen wir bei einer Abbiegung vom Weg ab und folgten dann einem verwilderten Steig, bis wir an unseren urspünlichen Weg wieder ankamen. Gut 10 Minuten später erreichten wir die Jausenstation Kuppelwieser Alm wieder. Dort genossen wir im gemütlichen Garten die zünftigen Jausen und stoßen mit unseren Bierkrügerl auf unseren heutigen 3000er an.

   Bilder zur Wanderung (3/3/3/3)

GPX-File

weitere Infos im Internet:
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